Teilprojekt Lethe: Aufbau eines integrierten Oberflächen-Grundwassermodells

Projektergebnisse

Konzeptmodell zu Mobilisierung und Transport von Eisen im Projektgebiet

Die Verockerung im Projektgebiet Obere Lethe ist sowohl lokal, d.h. durch die Entstehung von reduziertem Eisen im Uferbereich parallel zur Lethe (50-100 m), als auch regional, d.h. durch innerhalb des Einzugsgebiets des Wasserwerks Großenkneten (ca. 6000 ha) entstehendes Ferro-Eisen bedingt. Sie resultiert aus der Denitifikation über Pyrit; ursächlich für beide Bildungsprozesse innerhalb des Projektgebiets sind demnach das Vorhandensein und der Transport von Nitrat in Boden und Grundwasser.
Der Prozess der Denitrifikation über Pyrit findet lokal und regional überall dort statt, wo Pyritdedepots vorhanden sowie hydraulisch und biologisch verfügbar sind. Das enstehende reduzierte Eisen gelangt über den Sickerweg und/oder über den Grundwasserstrom in die Lethe, wo es in Anwesenheit von Sauerstoff zu Eisenhydroxid reagiert und als Ocker ausfällt.

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