Teilprojekt Hunte – Strukturverbessernde Maßnahmen an der Hunte und ihren Nebengewässern

Hintergrund und Inhalte

Derzeit verfehlt die Mehrzahl der niedersächsischen Fließgewässer den durch die EG-WRRL geforderten guten ökologischen Zustand bzw. das gute ökologische Potential. Die Ursachen hierfür liegen vorrangig in hydromorphologischen Defiziten und deren Auswirkungen auf die bewertungsrelevanten biologischen Qualitätskomponenten. Eine der wichtigen Wasserbewirtschaftungsfragen für die niedersächsischen Flussgebiete insbesondere innerhalb des ersten Bewirtschaftungszyklus stellt daher die Verbesserung der hydromorphologischen Struktur und der Durchgängigkeit der Gewässer dar.

Die in den Jahren 2006 bis 2008 im Rahmen des Teilprojekts Hunte geplanten und realisierten Maßnahmen dienen vor diesem Hintergrund vorrangig der Verbesserung der hydromorphologischen Situation der bearbeiteten Wasserkörper. Zur Überprüfung der Wirksamkeit der umgesetzten Maßnahmen bezüglich der Umweltziele gemäß Art. 4 EG-WRRL wurde zudem ein Maßnahmen begleitendes operatives Monitoring im Hinblick auf die stark strukturabhängigen Qualitätskomponenten Makrozoobenthos und Fischfauna durchgeführt. Zusätzliche Berücksichtigung fand das Verhältnis zwischen Kosten und Wirksamkeit der umgesetzten Strukturverbesserungen unter Bezugnahme auf die nach Anhang III EG-WRRL anzustellende Wirtschaftliche Analyse hinsichtlich der in das Maßnahmenprogramm aufzunehmenden Maßnahmen und Maßnahmenkombinationen.

Ein Synthesebericht , der die wichtigsten Projektergebnisse kurz und anschaulich darstellt, steht für Sie zum Herunterladen bereit!

Projektbearbeitung (Teilprojekt Hunte)
NLWKN Betriebsstelle Brake-Oldenburg —- Environumerix Ingenieurgesellschaft mbH, Höxter —- Lothar Börries GmbH, Neerstedt —- Josef Haschke: Kultur- und Tiefbau, Weyhe —- Dr. Jürgen Brandt: Büro für landschaftsökologische Leistungen, Prinzenhöfte —- Ingenieur- und Vermessungsbüro Scholz und Erdwiens, Rastede —- Landesfischereiverband Weser-Ems e.V., Oldenburg

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