Teilprojekt Hunte: Planung und Umsetzung strukturverbessernder Maßnahmen mit begleitendem Monitoring

Konzept für ein maßnahmenbezogenes Monitoring

Die Durchführung des maßnahmenbezogenen operativen Monitorings erfolgte im Rahmen der zweiten Phase des Teilprojekts Hunte in der Regel in Form eines „Simultan-Monitorings“. Hierbei wurden die ökologischen Wirkungen der im Bearbeitungsgebiet Hunte umgesetzten Maßnahmen zur Strukturverbesserung meist nicht durch einen Vorher/Nachher-Vergleich identischer Örtlichkeiten, sondern durch eine zeitgleiche Betrachtung bearbeiteter und mit dem Vorzustand vergleichbarer, nicht bearbeiteter Strecken des gleichen Gewässers ermittelt.
Im Interesse der Kosteneffizienz wurde das Monitoring auf die Untersuchung derjenigen Bewertungskomponenten beschränkt, für die in Abhängigkeit vom Maßnahmentyp deutliche Auswirkungen zu erwarten waren.
Da die umgesetzten Maßnahmen vorrangig der Strukturverbesserung des jeweils betroffenen Fließgewässerabschnitts dienen, beziehen sich die durchgeführten Untersuchungen auf die stark strukturabhängigen Qualitätskomponenten Makrozoobenthos (wasserlebende wirbellose Organismen wie Insekten und Muscheln) und Fischfauna.

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Ein naturnaher Abschnitt der Hunte bei Dötlingen wurde als Referenzstrecke zur Beurteilung des Erfolgs der durchgeführten Laufverlängerung “Aschenbeck’sche Insel” herangezogen.