Teilprojekt Hunte

Umsetzung von Maßnahmen zur Strukturverbesserung an der Hunte und ihren Nebengewässern

Totholzeinbau in der Hunte

Die Bedeutung von Totholz für Besiedlung, Gewässermorphologie, Hydrologie und Stoffhaushalt wird in der praktizierten Gewässerunterhaltung an zahlreichen norddeutschen Flachlandgewässer nicht ausreichend berücksichtigt. Oftmals besteht die Tendenz, sämtliches Totholz pauschal als abflussbehindernd einzustufen und vollständig aus den Gewässerquerschnitt zu entfernen. Dabei kommt gerade in den Sandgewässern des norddeutschen Tieflandes dem Totholz als Besiedlungshabitat für zahlreiche Gewässerorganismen und aufgrund seiner strömungsmodifizierenden und sedimentrückhaltenden Wirkung eine noch höhere Bedeutung zu als in Berg- und Gebirgsbächen.

Durch die Einbringung naturraumtypischer Totholzelemente in die Hunte wird die Struktur des Gewässers verbessert und die Gewässersohle stabilisiert. Die Beschwerung mit kiesgefüllten, reißfesten Jutesäcken verleiht den eingebrachten Stämmen Lagestabilität.

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